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Unsere dual Studierenden haben das zweite Semester absolviert

Avatar of Jonas Brüdern Jonas Brüdern - 08. März 2019 - Arbeitswelt, Arbeiten bei Garrn & Nett

Im März 2018 starteten unsere beiden dualen Studenten Marian Kilian und Jonas Brüdern mit dem theoretischen Teil ihres Studiums „Business Administration – Steuern dual“ und haben jetzt schon das zweite Semester hinter sich. Zu Studienstart hatten wir sie schon mal interviewt. (Zum Interview) Jetzt sind wir gespannt, welche Eindrücke neu dazugekommen sind.

Herzlichen Glückwunsch, dass ihr es schon so weit gebracht habt! Wie ist es euch während eurer Zeit an der Hochschule ergangen?

Jonas: Wir haben auf jeden Fall viel Neues dazu gelernt!

Marian: Das kann ich nur bestätigen. Außerdem haben wir weitere Erfahrungen, ob in der Kanzlei oder an der Hochschule sammeln dürfen.

Welche Module hattet ihr im zweiten Semester?

Marian: Dieses Semester hatten wir sechs Module. Betriebswirtschaftslehre II, Volkswirtschaftslehre II, bürgerliches Recht und Bilanzrecht. Die Fächer Abgabenordnung und Umsatzsteuer sowie Jahresabschlussanalyse und Unternehmensbewertung waren zu je einem Modul zusammengefasst. 

Konntet ihr euch davon welche selber auswählen?

Das Modul „Unternehmensbewertung und Jahresabschlussanalyse“ ist ein Wahlpflichtmodul. Hier konnte man sich eines von zwölf Modulen aussuchen. Hiervon müssen wir eins im zweiten und eins im vierten Semester wählen. Wir haben vor im vierten Semester das Modul „Einkommensteuer“ zu belegen, damit wir in diesem Bereich dann fit für die Steuerfachangestelltenprüfung werden. Nachfolgend zeigen wir euch mal den offiziellen Studienplan unseres Studiengangs:

csm_Studienplan_Business_Administration_B.Sc._Steuern_dual_c293814c28.png

 

Wie hat euch das Wahlpflichtmodul gefallen?

Jonas: Mir hat dieses Modul sehr gut gefallen. Es hat mir dabei geholfen ein tiefergehendes Verständnis über Bilanzen zu erlangen. Ich habe gelernt Jahresabschlüsse zu analysieren, zu interpretieren und mit Hilfe der Kennzahlen des Jahresabschlusses Aussagen zum Unternehmenswert zu treffen.

Marian: Mir hat das Wahlpflichtmodul ebenfalls sehr gut gefallen, weil nicht viele Studenten diese Vorlesung besucht haben und die zwei Dozenten uns aufgrund ihrer hauptberuflichen Tätigkeit bei Wirtschaftsprüfungsgesellschaften aktuelle Beispiele aus ihrem beruflichen Alltag geben konnten. Wir haben in Jahresabschlussanalyse Einblicke erhalten, worauf die Analysten im Jahresabschluss besonders achten, wer überhaupt Jahresabschlüsse analysiert und welche Methoden es hierfür gibt.

Dürft ihr weitere Module selbst wählen?

Ja, im dritten und vierten Semester wählen wir je zwei Schwerpunktmodule. Zwei dieser Schwerpunktmodule sind aufgrund des Studiengangs „Steuern dual“ Pflicht. Dies sind „externes und internes Rechnungswesen“ und „Unternehmenssteuern“. Die anderen zwei können wir frei wählen.

Wie oft wart ihr an der Hochschule und wie oft in der Kanzlei?

Marian: Während dem letzten Semester waren wir dienstags und mittwochs vormittags in der Kanzlei und an den restlichen Tagen an der Hochschule. Laut Vorlesungsplan hätten wir normalerweise freitags gearbeitet. Da wir aber das Modul Jahresabschlussanalyse und Unternehmensbewertung belegen wollten, kam es zu diesem Wechsel. Hier danken wir unseren Arbeitgebern für die hohe Flexibilität!

Wie liefen die Prüfungsphasen bei euch ab?

Jonas: Im ersten Semester habe ich bereits während des Semesters den Vorlesungsstoff zu Hause zusammengefasst und dann in den Wochen vor den Prüfungen noch mal intensiver gelernt. Im zweiten Semester hatte ich unterjährig nichts zusammengefasst und erst „kurz vor knapp“ angefangen zu lernen. Beides hat funktioniert, nur fühlt man sich deutlich besser und geht entspannter in die Prüfungen, wenn man rechtzeitig anfängt zu lernen.

Marian: Um an den Klausuren teilnehmen zu dürfen, muss man sich innerhalb einer gewissen Frist auf einem Onlineportal der Hochschule Koblenz für die Prüfungen angemeldet haben. Hierbei kann man dann letztendlich auch entscheiden, ob man an allen Prüfungen teilnehmen möchte oder einzelne Prüfungen auf das nächste Semester „schiebt“. Nachdem diese Frist verstrichen ist gibt die Hochschule die Prüfungstermine und –orte bekannt. Dieses Semester haben wir fünf der sechs Prüfungen in der Stadthalle in Lahnstein geschrieben und eine an der Hochschule. Bei den Prüfungen in Lahnstein rate ich früh genug loszufahren, da hier die Parkplatzsituation teilweise sehr problematisch ist.

Wie geht es jetzt bei euch weiter?

Marian: Im Moment sind wir wieder jeden Tag in der Kanzlei. Hier durfte(n) ich/wir weitere spannende Aufgaben übernehmen. Zum Beispiel durfte ich Einblicke in den komplexen Bereich der Erbschaftsteuer und der damit zusammenhängenden Bewertung sammeln. Zudem werden wir uns nun damit beschäftigen wie wir uns auf die bevorstehende Steuerfachangestelltenprüfung vorbereiten (nähere Infos dazu im nächsten Blogbeitrag).

Jonas: Wir werden unser fachliches Profil weiter schärfen und sowohl im Steuerbereich als auch im betriebswirtschaftlichen Bereich noch viel dazu lernen. Außerdem rückt die Steuerfachangestelltenprüfung näher, auf welche wir uns dann verstärkt vorbereiten werden.

Danke für eure Zeit und weiterhin viel Erfolg bei euren Studium!

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